Wie geht es nun weiter?

Eine Frage, die ich in letzter Zeit immer wieder gestellt bekomme, ist folgende: “Juli, wie geht es nun mit deinem Neuseeland-Blog weiter; kommen noch Artikel, lohnt es sich überhaupt noch, vorbeizuschauen?” Antwort: “Ja, es geht noch weiter!”

Und natürlich lohnt es sich weiterhin vorbeizuschauen. Denn neben einem Bericht und natürlich Bildern von der welcome-Party, habe ich noch einige interessante, bisher unveröffentlichte Artikel in der Hinterhand. Zudem werde ich noch etwas über mein neues, altes Leben nun hier in good old Germany schreiben und darüber, wie es weitergehen soll.

Also, wenn der Blog in einiger Zeit down geht, lasse ich es euch wissen, aber nun geht es noch weiter (ich habe auch viel zu viel Spaß dadran gefunden, Artikel zu schreiben, anstatt das es jetzt sofort zuende sein soll ;) )

Bleibt mir treu, es war eine tolle Zeit,

euer Juli

It’s Party-time

Juli is back – und wie!

Ohja Leute, 8 Monate vergehen doch schneller als man denkt. Da ist der eine endlich mit dem ganzen Abi-Stress durch, der andere mit dem Zivi, wieder andere kommen aus Neuseeland wieder – n guter Grund ne Party zu schmeissen!

Am kommenden Samstag, den 16.05.09 feier ich, ziemlich spontan, eine Willkommensparty  im Kuenstleratelier in Lemwerder ( nehmt die Vegesacker Faehre, das Atelier liegt auf geradem Weg 200m hinter der Faehre Lemwerder ,  nicht zu verfehlen, so um halb neun, neun Uhr rum gehts los)

Ganz locker in chilliger Atmosphaere freue ich mich riesig darauf, euch endlich wiederzusehen!

Nebenbei werden euch Beamer und Leinwand so manches Abenteuer aus meinem Leben in Neuseeland erzaehlen.

Waere toll, wenn du entweder etwas zu Essen ( Salat usw.) oder was zu trinken (jede Art von Alkohol) mitbringst und eine Kleinigkeit, bei der du denkst, dass ich sie in Neuseeland vermisst habe.

Schreib bitte kurz zurueck, so dass ich weiss, dass du die volle (Er-) kenntnis hast! ;)

Cya all mates! =)

Juli

I’m coming home

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge blicke ich in die Zukunft, die vor mir liegt.
Vor mir liegt Zivildienst, Filmemachen, Party, Zukunft planen.
Hinter mir die geilste Zeit meines Lebens.
Drehe ich mich um, sehe ich im Geiste nocheinmal alles an mir vorbeifliegen.

Die Queenstown-Party-Zeit, Jetboat-Cruisen, Herr-der-Ringe-Touren. Die Portier-Arbeit im Kingsgate-Hotel, Abenteuer in Australien, Sylvester in Sydney, groesste Filmsetaustellung der Welt in Melbourne. Walking-Tracks auf so manchen Berg und durch so manchen Dschungel, Skydiven in Taupo, der Maori-Dorf-Besuch in Rotorua, das wwoofen bei der Kiwi-Familie in Upper Hut, Bier-Brauerei und Schokoladenfabrikfuehrung in Dunedin, die Arbeit auf den Weinfeldern und Fussballturniere in Blenheim, das homegrown-Festival in Wellington, das Iron-Maiden-Konzert in Christchurch, mit den Rollenspiel-Mittelalter-Maedels nach Motueka und zur Golden Bay, der car-breakdown auf dem Weg nach Kaikoura, der Besuch des WETA-Studios in Wellington, die Kiwi-Packing-Zeit in Kati-Kati, Wiedersehensfreuden in Paihia…. und und und…

sowie die tausend und eins hamma geilen traveller, die ich auf meinen Reisen traf.

Danke. Danke euch allen, danke Neuseeland, danke Australien, danke bmovie, danke den Leuten zu Hause fuer die tolle Unterstuetzung, danke meinen Eltern und meiner sis.

Ich freue mich auf Zuhause.

Juli

more about “I”m coming home Video – Junaldinho – …“, posted with vodpod

666 – The number of the beast

Es ist zwar schon etwas her, trotzdem moechte ich euch die Geschichte eines grossartigen Konzertes nicht vorenthalten.
Und was fuer eine. Um die Geschichte richtig zu begreifen, muss ich noch ein paar Rueckgriffe in die Vergangenheit machen.

Mein argentinischer roommate Roque, damals in Queenstown, ist einer der groessten Iron Maiden-Fans der Welt. Durch seinen Enthusiasmus angesteckt und durch die Tatsache begeistert, ihm damit einen Traum erfuellen zu koennen, schlug ich Roque vor, ein Musik-Video zu drehen, in welchem er Lippen-Synchrom das Iron-Maiden-Lied “Doctor, Doctor” nachsingt. Das Video war ein voller Erfolg, feierte Premiere in der Kirche und in der staff accomodation.

Roque lag mir in den Armen, drueckte sich eine Traene weg und sagte, ich haette ihm seinen Traum erfuellt. Welch grossartiges Gefuehl es war, einem armen Agentinier, gefluechtet aus seiner Heimat, so ein Geschenk zu machen, welches ihn so beruehrt.

Dann machten Fernsehen und Radio publicity:
Iron Maiden kommt nach Neuseeland, zum ersten Mal wieder seit 16 Jahren! Es war keine Frage mehr, es stand fest, Roque und ich ich muessen da hin. Ich verabschiedete also meine tolle Zeit in Blenheim in den vineyards und brauste Richtung Sueden, um Roque vor dem Crown Plaza in Christchurch zu treffen. Denn dort uebernachtete Iron Maiden.

Das Konzert war… gewoehnungsbeduerftig zuerst. Heavy Metal-Konzerte bestehen zu grossen  Teilen aus kleinen, dicken, zwergenartigen Leuten mit Ziegenbaerten, welche zum Ende des Konzerts ihre T-SHirts ausziehen, um ihren Schweissduensten abzuhelfen. Hoert sich ziemlich eklig an, ist es auch. Zum Glueck waren laengst nicht alle Leute dieser  Art. Durch unsere 150 Dollar-Tickets waren wir dann wirklich ganz vorne drin. 3 Tage nach dem  Konzert konnte ich dann so langsam wieder richtig hoeren. Denn die alten Maenner auf der Buehne gaben alles. Bei “Fear of the dark” hab ich ein richtiges Gaensehautgefuehl gespuert, das gibt es allein durch Musik nicht so oft bei mir, meist nur in Verbindung mit Film.

Nach dem Konzert brachte ich Roque mit meinem Van zu seinem Backpacker, in welchem ich durch ein Augenzwinkern des netten argentinischen Reception-Maedchens auch noch umsonst duschen konnte.

Schweren Herzens trennten sich nun wieder unsere Wege, jedoch mit dem Bewusstsein, zusammen etwas ganz Besonderes erlebt zu haben.

Bye bye bmovie

Nein, keine Angst, betreffend der Ueberschrift werde ich meine Filmkarriere nicht an den Nagel haengen. Mit “bmovie” ist in diesem Fall mein Van gemeint, den ich nach Idee zweier Irinnen in Blenheim auf diesen Namen taufte.

Gut hat er mich durch Neuseeland gebracht, zusammen bereisten wir so manchen Ort. Er hat einen Platz in meinem Herzen eingenommen, so wie es viele Autos bei Menschen tun, besonders wenn sie das erste eigene Auto sind.

Vor ca. 2 Wochen war es dann soweit, Abschied zu nehmen. Nachdem ich in Kati-Kati an der Bay of Plenty noch ein paar Tage im Kiwi-Packhouse “Aongatete” gearbeitet habe, fuhr ich nach Auckland, mit dem Plan im Hinterkopf, nun bmovie auf einem der car-markets zu verkaufen.

Auf der Fahrt dorthin begleitete mich Jacqueline, eine nette Deutsche, die im Moment beim Kiwi-Picking (Pfluecken) nicht arbeiten konnte, da es aufgrund des schlechten Wetters einfach keine gab. In der Kiwi-fruit-Industrie gilt uebrigens das Schlagwort “No Picking – No Packing”. Na, welcher  schlaue Mensch kann mir sagen, was damit gemeint ist? ;)

Jacqueline wollte in Auckland auf einem der markets ein Auto kaufen. Nach der abenteuerlichen Fahrt gefiel ihr der Van bmovie jedoch so gut, dass wir uns beide sagten, wieso sich jetzt noch den Stress mit den car-markets antun… Wir zur Post, das Auto umschreiben lassen, zur Bank, Geld in Cash bekommen…. Perfekt =)
bmovie ist in guten Haenden, wurde nach Backpacker-Tradition an einen neuen traveller weitergereicht und kann nun bald zurueck an die Orte fahren, die er ja jetzt schon kennt.

Der Song “Zombienation Kernkraft 40” erinnert mich an die Zeit, in der ich nachts bei flackerndem gruenen Neonlicht und Powerbass an Neuseelands Straenden entlang fuhr. Es war eine tolle Zeit.

Hier eine hommage an meinen kleinen Van, der hoffentlich noch viele weitere Jahre ueber beide Inseln Neuseelands cruisen wird.

Traveller’s luck

Abgesehen von vielen tollen Erlebnissen, bei denen ich einfach Glueck gehabt habe, war dies doch etwas ganz Neues.

Neu in der Hinsicht, dass ich viele fuer Reisende ueberlebenswichtige Dinge einfach geschenkt bekam. Von zwei netten Travellerinnen, die Neuseeland leider verliessen, und sich Richtung Heimat aufmachten.

Normalerweise sind diese Dinge nichts wirklich besonderes. Als Backpacker wirken sie jedoch als Goettergeschenk. Alle Sachen, die auf den Bildern zu sehen sind, haben die beiden Maedels mir gegeben. Da ich vorher nicht wirklich wenig im Van hatte, kann man sich ja vorstellen, das es langsam eng wurde. Mal eben so 9 neue Handtuecher mit aufnehmen^^

Dies ist Backpacker-Freundschaft. Mit nimmt, und man gibt. Da dieser Artikel schon etwas laenger in meiner “Entwurfs”-Sparte von wordpress liegt, kann ich ja jetzt verraten, dass ich vieles von den Sachen schon weiterverschenkt habe. “Hey bro, you need a towel?” xD

Ich fuhr frueh morgens also nach Auckland ( sprich: Ork-Laend)-City, stellte meinen Van in die einzig verfuegbare Parkzone (die 5 Minuten Belade-Zone) und hetzte die Stufen des Hostels hoch, um mir nuetzliche und auch weniger nuetzliche Dinge anzueignen. An dieser Stelle nocheinmal vielen vielen Dank an die beiden Maedels, die uebrigens der deutschen Sprache maechtig sind und diesen Artikel wahrscheinlich mitverfolgen ;)

coole Sporttasche

Nagellackentferner, jup, sehr nuetzlich

Glamour, Cosmopolitan…

9 Handtuecher…

Bodylotion, Haarspray…

:D

Der Herr der Luefte – Fotos

Der Herr der Luefte

rollover_pic_medium

Skydiving in Taupo.

Wie lange habe ich auf diesen einen Tag gewartet. Taupo ist die schoenste Skydive-Location Neuseelands, denn man kann die Kueste der Westcoast sowie der Eastcoast sehen. Ebenso Mount Taranaki und Lake Taupo. Jedoch nur, wenn man:

-Seine eigene Angst besiegt

-In ein rosanes Klapper-Flugzeug steigt

-In 15.000 Fuss Hoehe aufsteigt

-500 Dollar zahlt

-Die ueber 200km/h im freefall ueberlebt

Du zitterst. Dein Kopf macht dir gerade bewusst, dass es nun kein zurueck mehr gibt. Du passierst Luftloch ueber Luftloch. Jetzt koennen wir die Sauerstoff-Masken abnehmen. Ich sitze am Fenster. Draussen scheint die Sonne. Ich bin der erste. “Think about what i’ve told you , mate”, bruellt mir Dale, mein Skydive-Instructor ins Ohr, und versucht dabei die laermende Maschine zu uebertoenen. “Once the door opens, you press your legs on the outside of the plane, you put your head on my right shoulder and then you pray to God”

Dale ist fun, Dale ist cool. Er traegt gruene Element-Schuhe. Ich versuche mich so gut es geht abzulenken. Ich bin der erste. Drei andere Maedels sitzen mit im Flugzeug. Ich bin der erste.

Die Tuer oeffnet sich, eiskalter Wind peitscht mir ins Gesicht. Immer naeher und naeher rueckt die Kante des Flugzeugs, keine 10 Zentimenter noch… Ahhhhhhhh!

Oooohhh meeeeeein Gooooott! Woooohooooow!

Daten-Flut

So Leute, in 8 Tagen geht mein Flug gen Heimat. Da die letzten Wochen eher flau mit neuen Artikeln besetzt waren und ich gerade am Ver-und-bearbeiten erlebter Geschichten bin, wird euch in den letzten Tagen hier nochmal eine Flut an neuen Artikeln erwarten.

Also, habt nochmal ein Auge auf den Blog, haut rein!

Euer Juli

Neues Bewusstsein

Neuseeland ist eine Reiseland, das Land hat sich darauf eingestellt, oeffentliche Toiletten sind ueberall verfuegbar und kosten nichts, an jeder Ecke findet man Grill-und Barbeque-Stellen, Wandertracks, Fluesse, Berge, Hoehlen, Seen und das Meer. Dies lockt viele Menschen an. Dies fuehrt dazu, dass einfach viele VERSCHIEDENE Menschen hierher kommen, aus aller Herren Laender. Ich habe mich also mit Menschen aus allen Teilen der Erde unterhalten. Aegypten, Japan, Korea, Chile, Argentinien, Frankreich, Schweden, Alaska, Kanada, Suedafrika, England, Brasilien, um nur ein paar zu nennen.

Man schafft es, ueber den Tellerand hinauszublicken, einen WEITBLICK zu entwickeln, aus seiner geistigen EINGESCHRAENKTHEIT auszubrechen. Die Gespraeche lassen einen nachdenklich werden. Deutschland ist materiell und wirtschaftlich eines der Top-Laender der Industrie-Staaten. Trotzdem nehmen nachweislich relative Armut, psychische Krankheiten und Existenzangst zu. Was geht eigentlich ab in unserer von innen her kranken Gesellschaft?

New Zealand, Backpacker. Man setzt seinen Fuss in eine neue Welt. Man geht vor die Tuer, materielle Dinge belasten einen nicht mehr. Man braucht sie nicht mehr. Ich gehe einen rauschenden Fluss entlang, barfuss. Das nasse Gras kitzelt an meinen Fuessen. Die Voegel zwitschern vergnuegt, ich weiss, sie singen fuer mich. Die Sonne scheint hell, sie erleuchtet meinen Weg. Man merkt, dass es auch anders geht, dass man auch anders LEBEN kann, BESSER leben kann. INTENSIVER.

Diese Dinge haben wir in Deutschland schon laengst vergessen, wir koennen sie nicht mehr richtig wahrnehmen, da wir an einer kompletten REIZUEBERFLUTUNG leiden. Materieller Reichtum betaeubt die Sinne. Je mehr Dinge wir in unserer Gier anhaeufen, desto mehr Angst haben wir, sie wieder zu verlieren, und das schuert Misstrauen und Boshaftigkeit. Erst, wenn man alles verliert, mit NICHTS zu LEBEN beginnt, weiss man die Dinge wieder zu SCHAETZEN, die man vorher besass. Ich habe in den letzten 3 Monaten keinen Kuehlschrank mehr gesehen. Ein Bett laenger als 1,80m? Fehlanzeige. Aber genau dann, wenn man nichts hat, wird einem BEWUSST, was wirklich wichtig ist. Man setzt seine Prioritaeten neu. In nun 8 Monaten Neuseeland, habe ich vielleicht 20 Stunden mit dem Medium Fernsehen verbracht. Und dann zumeist BBC, um nicht ganz unwissend zu bleiben, was in der Welt passiert. Aber die ganzen Shows, Dschungel-Camp und der ganze Rotz, wozu bitte, wozu? Notgeile Menschen, die nichts besseres zu tun haben, als andere Menschen in einer unrealitischen antrophogenen Situation voyoristisch zu begaffen und sich anschliessend freuen, ein Wissen zu besitzen, dies sie mit Gleichgesinnten austauschen koennen. Und das meine ich so, lass dir die Wort einmal auf der Zunge zergehen. NICHTS BESSERES ZU TUN.

Mir hat mal jemand gesagt, dass meine Reisen und Abenteuer auf ihn wie ein Computer-Rollenspiel wirken. Ich bin der zu steuernde Charakter, der Erfahrungen sammelt und Level fuer Level aufsteigt. Und genauso fuehle ich mich manchmal, ich wuerde es als Mischung zwischen Rollenspiel und Adventure-Game beschreiben, da ich ich erst viele Quests und Raetsel loesen muss, um auf meinem Weg weiter voranschreiten zu koennen. Einige Quests tragen den Namen “Selbstfindung” oder “Springe-ueber-deinen-eigenen-Schatten”.

Wieso spielen Leute Computer-Spiele? Sie fluechten sich in eine andere Welt, dort koennen sie Helden sein, die wunderschoenen Landschaften geniessen, Abenteuer bestehen. Aber man ERLEBT nicht wirklich, man starrt am Ende doch nur auf einen Bildschirm. Geh raus, setze deinen Fuss vor die Tuer. ERFAHRE.

Es ist eine gefaehrliche Sache nach draussen zu gehen, setzt man seine Fuesse auf die Strasse, weiss man nicht, wohin sie einen tragen (Zitat inhaltlich wiedergegeben, Bilbo zu Frodo, HDR)

Mit lethargischem Zuhause rumgehocke verschwendest du deine Zeit, das Leben ist kuerzer als man denkt. Ich gebe zu, frueher habe ich sehr gerne PS2 und PC gezockt, Final Fantasy vor allem, da dort Geschichten erzaehlt werden, die einem ans Herz gehen. Eins habe ich hier in Neuseeland jedoch erfahren: MAN SELBST kann diese Geschichten erleben, man muss nicht mehr das erleben, was sich die Spielemacher ausdenken, man macht eigene Geschichte, man setzt den Fuss in die Welt und es geht los.

Das rot-gelbe Lagerfeuer am Strand des Waihi-Beaches brennt angenehm warm auf der Haut, ein Afrikaner, ein Chilene, ein Jamaikaner, ein Suedkoreaner und ein Deutscher sitzen am Strand, spielen Gitarre, singen Lieder auf Franzoesisch und beobachten die Sterne. Der Deutsche bin ich. Ich koennte heulen, wenn ich daran denke, wie schoen es war, Menschen aller Welt sitzen zusammen, keine Vorurteile, keine Diskriminierungen, alles was zaehlt ist, dass man in genau DIESEM Moment zusammen an DIESEM Ort ist und das Leben geniesst. Haette ich eine PS3, ich wuerde sie gegen ein Flugticket eintauschen.

dsci4183

Wenn du immer nur das tust, was du immer tust, kommst du nur dahin, wo du immer hinkommst.

Ich habe hier zum aller ersten Mal erlebt, was wahre Freiheit bedeutet. Viele Menschen werden es in ihrem ganzen Leben nicht erfahren. Lebt man acht Monate einen ganz anderen LEBENSTIL, fragt man sich ernsthaft, ob man wieder in sein altes Leben zurueckfinden will. In einer Gesellschaft, in der der einzelne nichts wert ist, Menschenmassen abhaengig von Online-Communities der Welt beweisen muessen, wie toll sie sind, um ihr Ego zu pushen, Egoismus wohin man nur schaut, jeder ist sich selbst am naechsten, Naechstenliebe? Nie gehoert, ey alter, das hier ist Deutschland.

War man bisher nur in seinem eigenen Land, hat dort gelebt, hat man keinen VERGLEICHSWERT. Wie ist es woanders? Kann ich auch anders leben? Muss ich so leben, wie ich gerade lebe? Noch 11 Tage, dann darf ich good old Germany wieder hallo sagen. Jedoch kritischer als je zuvor, Germany, i’ll be watching you.

Juli, am 01.05.2009, Taupo, New Zealand

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.